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Simply music

Eine simple Haarbürste als Mikrophonersatz, ein tragbarer Kassettenrecorder und der Charme einer Sechsjährigen stehen am Anfang der Musikkarriere von Gee Blaire. 

An der schönen Aare am Jurasüdfuss in der Schweiz entstehen dann etwas später am Klavier des Grossvaters erste unschuldige Eigenkompositionen. Die Faszination von Gee Blaire für alte einfache Dinge führt sie auf heimische Flohmärkte und deren Plattenverkaufsstände wo sie ihre Liebe zur improvisierten Musik entdeckt. 

Ermutigt durch die Ernennung zum Newcomer des Jahres 1996 und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Soul und Funk Band The Fonxionaires entwickelt sich aus dem keuschen Experimentieren eine Berufung.

Im Unterricht mit Jazzgrössen wie Sandy Patton und Andy Scherrer verfeinert Gee Blaire ihren warmen und einzigartig natürlichen Sound und verleiht ihrem musikalischen Lebenslauf mit dem Abschluss ihres Jazz Gesangstudiums an der Hochschule der Künste in Bern ein zertifiziertes professionelles Etikett. Es folgen Zusammenarbeiten u.a. mit Freda Goodlett, Simon Gerber, Jonas Tauber und Anton and the Headcleaners u.v.m.

Die ungehemmte Entdeckerlust der neugierigen Musikerin führt sie immer wieder in die Ferne, wo sie Erfahrungen, Eindrücke, Erlebnisse und Weiterbildungen sammelt: zum Beispiel am Complete Vocal Technique Institute aus Dänemark oder am Musicians Institute in Los Angeles, CA. 

Auch in der Musik werden von ihr Grenzen überschritten und Inspiration in verschiedenen Genres gesammelt. So ist Gee Blaire Frontsängerin der HipHop Funk Band Neighborship, der Rock Pop Coverband Flashgarden und Mitglied der A-Capella Jazzformation The Sparklettes.

Aufgewachsen umgeben von Musik vermittelt Gee Blaire heute selber mit viel Herzblut ihr Wissen u.a. an der Musikschule Aaretal in Münsingen und als Stimmbildnerin des Hebammenchors The Midwife Crisis in Bern. Früher selber Studentin in Bern arbeitet sie nun für die Hochschule der Künste im Studiengang Pop & Rock.

Sie komponiert, arrangiert und ist als Studio- und Bühnenmusikerin tätig. Ihre Berufung ist ihr Beruf geworden und das musikalische Spiel täglicher Bestandteil ihres Lebens. 

Die Haarbürste wird heute zwar nicht mehr sehr oft zweckverfremdet, dafür der Kassettenrecorder und an Charme hat Gee Blaire keineswegs eingebüsst! Ihre uneingeschränkte, bodenständige Spielfreude und ihr gereifter musikalischer Ausdruck werden soeben auf ihrer Debüt-Solo-EP “Keep It Simple” festgehalten, welche voraussichtlich Ende Jahr unter Gee Blaires eigenem Label GB records veröffentlicht wird.

Darauf verbünden sich Pop und Jazz mit einem Hauch souligen TripHop zu einem einmaligen Hörerlebnis. Wer sich darauf einlässt, wird in die Welt einer Musikerin eintauchen, welche durch Authentizität, Empathie und Einfachheit geprägt ist und ganz ohne Blingbling Grossartiges vermag: simply music!

Stimmen aus der Presse:

“Als neugierige, redselige und empathische Person bringt sie die perfekte Erscheinung auf die Bühne: herzlich, stimmgewaltig, offen und voller Ausstrahlung berauscht sie mit ihrer Präsenz das Publikum.” (gaybern)

“... packende Soulstimme...” (u.k. promotion)

“... singt sie eine hinreißende Coverversion...” (Soul Garage wordpress.com)

Was hat es auf sich mit dem Namen Gee Blaire?

GB: “ Der Name Gee Blaire ist mit einem Augenzwickern zu verstehen. Auf Englisch ausgesprochen hört er sich wie die Schweizerdeutsche Version meines Spitznamens an, welchen ich während meines Musikstudiums in Bern von meinen Kommilitonen erhielt. Bei mir löst er ein Gefühl von kollegialem, kreativen Schaffen aus. Die Leichtigkeit die Humor mit sich bringt ist mir gerade in der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern wichtig und soll in meiner Musik unbedingt seinen Platz haben. 

Neben der offensichtlichen Verbindung zu meinem bürgerlichen Familiennamen stecken aber auch noch andere Überlegungen hinter der Namensgebung. Mein Alterego soll nicht ganz und gar von meiner eigenen Person losgelöst sein. Meine Musik ist ein grosser Teil von mir als realer Mensch und diese Verbindung soll im Namen Gee Blaire zum Ausdruck kommen.

Zudem bin ich ein grosser Doo-Wop Fan, ein Musikstil der auf einem mehrstimmigen Gesangsarrangement basiert und sich durch den Gebrauch von Nonsens-Silben auszeichnet. Gee (engl. für den Ausruf Mensch!) ist der Name eines solchen Doo-Wop Songs (von The Crows) der in den 50ern bei einem Indie Label aufgenommen wurde. Es war eine der ersten RnB-Aufnahmen, die als Crossover auch in den Pop-Charts Erfolg hatte. 

Zusammengefasst steht Gee Blarie, für mich persönlich, für Familie, Humor, Jazz, Gesang, Crossover, Pop und für meine Liebe zu alten Dingen.”